Aufbau von Gleitsichtgläsern

Gleitsichtgläser haben im oberen Bereich die Stärke für die Ferne. Im unteren Bereich befindet sich die Stärke für die Nähe. Der Übergang von oben nach unten erfolgt stufenlos. 

Durch die Stärkenänderung von oben nach unten entstehen bei jedem Brillenglas Bereiche die unscharf sind. Diese sind in den randbereichen des Brillenglases. Durch verschiedene Möglichkeiten lassen sich die unscharfen Bereiche verringern. 

 

Aufbau von Gleitsichtgläsern

Gleitsichtgläser haben im oberen Bereich die Stärke für die Ferne. Im unteren Bereich befindet sich die Stärke für die Nähe. Der Übergang von oben nach unten erfolgt stufenlos. 

Durch die Stärkenänderung von oben nach unten entstehen bei jedem Brillenglas Bereiche die unscharf sind. Diese sind in den randbereichen des Brillenglases. Durch verschiedene Möglichkeiten lassen sich die unscharfen Bereiche verringern. 

 

Was die guten Gläser ausmacht

Die Qualität von Gleitsichtgläser hängt maßgeblich von der Größe der seitlichen Unschärfenbereichen ab.
Davon abgesehen, dass Unscharfe bereiche stören verursachen sie auch ungewöhnliche Schaukeleffekte.  

  • Progressionslänge: Sie gibt an wie groß der Abstand zwischen Fernbereich und Nahbereich im Glas ist. Je länger der Abstand, desto sanfter kann der Übergang angelegt werden. Der Abstand kann aber nicht unendlich verlängert werden, da Fassungsgröße und Ergonomie Grenzen setzen. Einfache Gläser haben eine fixe Progressionslänge. Bis zu 10 unterschiedliche Längen haben individuelle Gläser.

  • PD-Optimierung: Beim Blick in die Nähe bewegen sich die Augen nach innen. Wenn die Augen sehr weit bzw. nah auseinander sind muss mehr / weniger konvergiert werden. Bei hochwertigen Gläsern werden die Bereiche so gestaltet, dass die Augen in der Mitte zwischen den beiden Unschäfebereichen verlaufen.

  • Individualparameter: Typischerweise sind Brillen etwas durchgebogen und haben eine Vorneigung. Dadurch entstehen am Rand Abbildungsfehler. Diese können durch die Angabe von Individualparametern wie HSA, Vorneigung und Fassungsscheibenwinkel minimiert werden.

  • Wellenfront optimiert: Licht fällt in das Auge. Auch bei besten Augen fällt das Licht niemals Fehlerfrei in das Auge, sondern ergibt Abbildungsfehler höherer Ordnung. Diese Fehler wirken sich negativ auf die Glaseigenschaften aus und können korrigiert werden.

  • Präferenz: Für Sie ist die Ferne besonders wichtig, wollen aber trotzdem nicht auf die Nähe verzichten? Legen Sie die Präferenz Ihrer Gläser auf einen gewissen Schwerpunkt und holen Sie noch mehr aus Ihrer Brille.

  • Konventionell gefertigte Gleitsichtgläser haben den Unterschied zwischen Ferne und Nähe auf der Vorderfläche. Dies hat oftmals historische produktionstechnische Gründe. Bei modernen Gläsern wird der Stärkenunterschied entweder verteilt auf  Vorder- und Rückfläche oder komplett auf die Rückfläche verlegt.

Materialien

Die Gläser können aus unterschiedlichen Materialien sein. Etwa 95% der verkauften Gläser sind in Deutschland Kunsstoffgläser. Sie zeichnen sich durch geringes Gewicht, niedrige Kosten bei guter Bruchstabilität aus.

Mineralische „echte“ Gläser haben heute eine Nieschenbedeutung. Sie zeichnen sich aus durch eine sehr große Kratzresistenz aus eignen sich daher für staubige Anwendungen wie z.B. bei Schreinern. Dafür sind diese deutlich schwerer und können brechen. 

Unabhängig von Kunststoff oder Glas gibt es verschiedene Brechungsindizes. Diese geben an wie dick ein Glas wird. Je höher der Brechungsindex desto dünner das Glas. Allerdings steigen auch Farbsäume und Preis.

Materialien

Die Gläser können aus unterschiedlichen Materialien sein. Etwa 95% der verkauften Gläser sind in Deutschland Kunsstoffgläser. Sie zeichnen sich durch geringes Gewicht, niedrige Kosten bei guter Bruchstabilität aus.

Mineralische „echte“ Gläser haben heute eine Nieschenbedeutung. Sie zeichnen sich aus durch eine sehr große Kratzresistenz aus eignen sich daher für staubige Anwendungen wie z.B. bei Schreinern. Dafür sind diese deutlich schwerer und können brechen. 

Unabhängig von Kunststoff oder Glas gibt es verschiedene Brechungsindizes. Diese geben an wie dick ein Glas wird. Je höher der Brechungsindex desto dünner das Glas. Allerdings steigen auch Farbsäume und Preis.

Beschichtung

Die Beschichtung macht bei Gläsern einen großen Teil des Preises aus. Früher gab es das Rohglas welches mit einer Hartschicht überzogen wurde und anschließend eine weitere Entspiegelungsschicht bekommen hat. 

Heutige Beschichtungen sind hier um ein vielfaches aufwändiger. Statt zwei Schichten früher sind es heute bis zu 15 Schichten die auf das Grundglas aufgedampft werden. 

Der betriebene Aufwand zeigt sich durch eine höhere Transparenz und weniger störende Reflexe. Die Festigkeit der Entspiegelungen steigt drastisch an und kommt fast auf das Niveau von mineralischen Gläsern. Außerdem sind hochwertige Beschichtungen von der Oberfläche merklich glatter und lassen sich dadurch viel einfacher reinigen.  

Beschichtung

Die Beschichtung macht bei Gläsern einen großen Teil des Preises aus. Früher gab es das Rohglas welches mit einer Hartschicht überzogen wurde und anschließend eine weitere Entspiegelungsschicht bekommen hat. 

Heutige Beschichtungen sind hier um ein vielfaches aufwändiger. Statt zwei Schichten früher sind es heute bis zu 15 Schichten die auf das Grundglas aufgedampft werden. 

Der betriebene Aufwand zeigt sich durch eine höhere Transparenz und weniger störende Reflexe. Die Festigkeit der Entspiegelungen steigt drastisch an und kommt fast auf das Niveau von mineralischen Gläsern. Außerdem sind hochwertige Beschichtungen von der Oberfläche merklich glatter und lassen sich dadurch viel einfacher reinigen.  

Mögliche Alternativen

Gleitsichtbrillen ermöglichen sowohl ein scharfes Sehen in die Ferne, Zwischenentfernungen wie PC und Raum als auch in die Nähe. Wer den ganzen Tag ohne Wechsel der Brillen scharf sehen möchte ist mit einem Gleitsichtglas gut beraten. 

Gleitsichtbrillen können zwar alles dafür nichts richtig gut. Wer gerne stundenlang in Romanen verschwindet der tut dies mit der passenden Lesebrille deutlich komfortabler. Grründe dafür sind, dass die Bereiche für die Nähe größer sind und das Bild im allgemeinen ruhiger ist. 

Gleitsichtgläser sind so konzipiert, dass beim Blick gerade aus durch den Fernbereich geblickt wird. Der Zwischenbereich befindet sich darunter. Möchte man beispielsweise in den PC schauen muss man den Kopf anheben. Designbedingt sind die Zwischenbereiche relativ klein. Für die tägliche Arbeit im Büro eignen sich daher Arbeitsplatz oder Raumbrillen besser. 

Mögliche Alternativen

Gleitsichtbrillen ermöglichen sowohl ein scharfes Sehen in die Ferne, Zwischenentfernungen wie PC und Raum als auch in die Nähe. Wer den ganzen Tag ohne Wechsel der Brillen scharf sehen möchte ist mit einem Gleitsichtglas gut beraten. 

Gleitsichtbrillen können zwar alles dafür nichts richtig gut. Wer gerne stundenlang in Romanen verschwindet der tut dies mit der passenden Lesebrille deutlich komfortabler. Grründe dafür sind, dass die Bereiche für die Nähe größer sind und das Bild im allgemeinen ruhiger ist. 

Gleitsichtgläser sind so konzipiert, dass beim Blick gerade aus durch den Fernbereich geblickt wird. Der Zwischenbereich befindet sich darunter. Möchte man beispielsweise in den PC schauen muss man den Kopf anheben. Designbedingt sind die Zwischenbereiche relativ klein. Für die tägliche Arbeit im Büro eignen sich daher Arbeitsplatz oder Raumbrillen besser. 

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Sie interessieren Sich für eine Gleitsichtbrille – wissen aber noch nicht, ob das etwas für Sie ist?
Machen Sie jetzt Ihren Termin zur Sehanalyse. Wir prüfen Ihre Augen und klären ab, was für Sie die passende Möglichkeit ist.

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